Nach zwei Wochen mehr oder weniger intensivem Training mit dem Tristar Schaffhausen auf Mallorca stand zum Abschluss noch ein Triathlon an. Der Ironman 70.3 in Alcudia, Mallorca, ist ein Triathlon-Event, der Triathletinnen und Triathleten aus der ganzen Welt anzieht. Die Veranstaltung beeindruckt durch professionelle Organisation und die sehr enthusiastischen Zuschauenden. Mit einem emotionalen Schwimmstart am Strand, einer selektiven Velostrecke und einer flachen Laufstrecke war das vermutlich ein Highlight für viele Teilnehmende.

Am Freitag vor dem Rennen stand eine kurze Aktivierung auf dem Velo und ein Lauf auf dem Programm. Dies half, die Muskulatur zu lockern und den Kopf auf das bevorstehende Rennen einzustellen. Die Aufregung vor dem Renntag war nur wenig spürbar, aber die Vorfreude auf einen tollen Triathlon-Event gross.

Der Renntag begann mit einem leichten Frühstück und dem Spaziergang zur Wechselzone und zum Schwimmstart.

Die Organisation war hervorragend: kurze Wege, kein Anstehen und eine beeindruckende Atmosphäre am Strand. Rund 3000 Triathletinnen und Triathleten bereiteten sich auf den Start vor – ein Anblick, der mit den schwarzen Neoprenanzügen und den grünen Badekappen ein prächtiges Bild bot.

Der Rolling Start verzögerte sich leicht, doch als das Signal zum Schwimmstart kam, begann der Wettkampf. Die Bedingungen im Meer waren anfangs nicht leicht. Es fiel schwer, den Rhythmus zu finden. Doch mit zunehmender Dauer besserte sich das Gefühl, und nach rund 35 Minuten war die Schwimmdistanz gemeistert.

Auf der Velostrecke machte sich das strukturierte Training der letzten Monate bezahlt. Die Beine waren stark, und die 90 Kilometer boten eine gute Mischung aus schnellen Abschnitten und selektiven Anstiegen. Besonders der Anstieg Richtung Kloster Luc verlangte die Kontrolle von Watt und Herzfrequenz, um sich nicht zu überfordern. Die Strategie, die Kräfte gut einzuteilen, zahlte sich aus. Der Wechsel in die Laufschuhe konnte unter drei Stunden erfolgen.

Die Laufstrecke, die über 21 Kilometer durch das Strandquartier und entlang der Strandpromenade führte, war von enthusiastischen Zuschauenden gesäumt. Die Stimmung war motivierend. Doch die letzten Kilometer forderten trotz stabiler Pace einen starken Willen. Ich konnte die Ziellinie nach einer Gesamtzeit von 5:37 Stunden überqueren – ein solides Ergebnis, auch wenn die angepeilte Zeit von 5:30 Stunden verfehlt wurde.

Danke an alle, die von zuhause oder vor Ort angefeuert und unterstützt haben.