Beim Triathlon im französischen Alp d´Huez waren sieben Triathleten Von Tristar Schaffhausen am Start. Urs Walter, Tobias Banka, Alec Shakeshaft, Daniel Sigg und Brigitte Muhl standen über die Langstrecke als erstes am Start.

Geschwommen wurde im Lac du Verney. Dabei handelt es sich um einen Stausee, der nur für den Triathlon zum Schwimmen freigegeben wird. Das Stromunternehmen EDF schaltet dazu auch die Turbinen, die zur Stromerzeugung benötigt werden, extra dafür ab. Bei ca. 17 Grad Wassertemperatur und 25 Lufttemperatur, am Start, ging es für die fünf auf die 2,2 km lange Schwimmstrecke. Als schnellster konnte Tobias das Wasser verlassen. Kurz darauf folgten die anderen.

Im Anschluss folgte die 118 km lange und mit 3500 Höhenmetern lange Radstrecke. Zunächst ging es den Alp du Grand Serre, 15 km Länge mit 6,5 Steigungsprozenten im Schnitt bergauf. Danach geht es den Col du Malissol (2,4 km bei 8,5 %) und den Col d’Ornon (5 km mit 6,7%) bergauf. Es folgte der Teil, warum insgesamt ca. 6000 Dua- und Triathleten bei der gesamten Wettkampfwoche dort starten. Der legendäre Aufstieg mit seinen 21 Serpentinen nach Alp d´Huez. 13,8 km Länge und 8,1 % Steigung. Bei nunmehr über 30 Grad begann der Anstieg in Bourg d’Oisans. Zunächst gehen die ersten fünf Serpentinen mit 10 – 12 % zur Verpflegungsstation nach La Garde hoch. Im Anschluss geht es die folgenden Serpentinen mit knapp unter 8 % bis nach Ferrol und Huez. Nach der Verpflegung in der Dutch Corner geht es durch die Fanzone in Huez. Angefeuert von den Angehörigen und hunderten Fans, wurden die Athletinnen und Athleten auf die letzten sechs Serpentinen geschickt. Die bei 8 % nochmals alles bis zur Wechselzone abverlangen. Urs war der schnellste und insgesamt 5:40 h reine Fahrzeit unterwegs. Brigitte war auf der Radstrecke richtig gut unterwegs und konnte sich dort auf Platz 1 in ihrer Altersklasse setzen.

Nach dem Wechsel auf dem Sportplatz in Alp d`Huez mussten noch drei Laufrunden à 6,4 km und jeweils knapp 150 Höhenmetern bewältigt werden. Urs konnte nach insgesamt 8:22h das Ziel erreichen. Tobias war 9:03h, Alec 9:13h und Daniel 9:36 h unterwegs. Brigitte versuchte auf der Laufstrecke locker zu bleiben. Angefeuert von den mit ihr gestarteten und am nächsten Tag startenden Romeo Bettini und René Quendt konnte sie ihre Altersklasse in 9:49h mit neun Minuten Vorsprung gewinnen.

Am zweiten Tag, bei über 30 Grad, gingen Romeo und René über die Kurzdistanz an den Start. Romeo konnte die 1,5 km lange Schwimmstrecke in 26 min bewältigen und als 86. unter über 1600 gestarteten das Wasser verlassen. Im Anschluss ging es auf direkter Fahrt, 15 km flach zum Anstieg. Romeo bezeichnete diesen am Anreisetag als „Monster“. An der Verpflegung in La Garde war so viel los, dass die hervorragenden Helfer mit dem Flaschen Füllen nicht nachkamen, obwohl sie alles gaben und eine wahnsinnige Freundlichkeit ausstrahlen. In der Fanzone wurden die beiden von den Tags zuvor gestarteten und wiederum hunderten weiteren Fans erwartet. Romeo „genoss“ die Anstrengung und Anfeuerungsrufe der Fans und konnte nach reiner Anstiegszeit von 1:40 h das „Monster“ bezwingen. Rene mühte sich den Berg hinauf. Mit Wechsel zwischen gehen und fahren, sowie der motivierten Anfeuerung von den anderen, schaffte er es dieses Mal 45 min schneller als beim ersten Versuch 2024. Nach einer Laufrunde von 6,4 km erreichte Romeo nach insgesamt 3:29 h und Rene nach 5:11h das Ziel.

geschrieben von René Quendt

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