Beim IRONMAN 70.3 Westfriesland in den Niederlanden konnte Klaus Loder vom Tristar Schaffhausen einen unerwarteten dritten Platz erreichen. Die 1,9 km Schwimmen wurden im offenen Gewässer des Markemeer in Hoorn absolviert. Nach gut 34 min, trotz hoehen Wellen, konnte Klaus auf Platz fünf in seiner Altersklasse das Schwimmen beenden. Die 90 km lange Radstrecke führte von Hoorn, Enkhuizen, Medemblik zurück nach Hoorn. Auf der flachen, 55 hm insgesamt, konnte Klaus seinen fünften Platz halten und benötigte lediglich 2:33 h für die Strecke. Da der Podestplatz noch in Reichweite war, mobilisierte Klaus nochmals alle Kräfte in der Wechselzone, um diesen noch zu erreichen. Beim abschließenden Halbmarathon musste Klaus dreimal eine 7 km lange Runde bewältigen. Nach 4:55 h erreichte er strahlend das Ziel. Das strahlen wurde noch größer, als im Ergebnis der unerwartete dritte Platz für ihn erschien. Damit hätte sich Klaus auch für die Weltmeisterschaft in Marbella / Spanien, wie seine Clubkameraden Brigitte Muhl, direkt qualifiziert. Aus persönlichen Gründen verzichtete er jedoch auf einen Start in Spanien.
Beim IRONMAN in Frankfurt stand Christian Schuh vom Tristar am Start. Wie so oft, war auch dieses Jahr beim Schwimmen im Langener Waldsee das tragen eines Neoprenanzuges, aufgrund der Wassertemperaturen, verboten. Für die 3,8 km, auf zwei Runden verteilt, konnte sich Christian gut platzieren und nach 1:13 h das Wasser verlassen. Waren die Lufttemperaturen anfangs noch einigermaßen erträglich, änderte sich das auf der Radstrecke. Für die 180 km benötigte Christian 4:49 h. Damit konnte er sich in die Top Ten seiner Altersklasse. Beim abschließenden Marathon hate die Sonne kein Erbarmen und gab alles. Auch Christian mobilisierte alles, was in ihm steckte. Nach 9:52 h konnte er das Ziel erreichen und einen hervorragenden neunten Platz in seiner Altersklasse belegen. In der Overall Wertung bedeutete das Platz 169 unter 2500 Startern. Dazu konnte er sich für IRONAMN Weltmeisterschaft in Nizza qualifizieren. Er sieht jedoch von einem Start dort ab, da er drei Wochen später beim IRONMAN Barcelona starten möchte.
Beim Rothsee Triathlon in der Nähe von Nürnberg war Jara Banka vom Tristar bei den dortigen deutschen Meisterschaften am Start. Sie musste dort 750 m im Rothsee schwimmen. Nach weniger als 10 min konnte sie als Zweite auf das Rad wechseln. Bei der 18 km langen Radstrecke mussten zwei Runden gefahren werden. Dabei wurde auch ein Teil der Radstrecke des Challenge Roth befahren und 800 m als Gravel Strecke bewältigt . Nach knapp unter 40 min konnte sie auf Platz sechs liegend wechseln. Zwei Runden zu je 2,5 km am Rothsee Ufer entlang mussten gelaufen werden. Nach insgesamt 58:48 min konnte Jara das Ziel als Vierte erreichen. Zwar knapp am Podest vorbei, jedoch hat sie sich damit für die Junioren Europameisterschaft in Melilla/Spanien qualifiziert.
Ihre Schwester Linea stand bei den Baden – Württembergischen Meisterschaften in Schopfheim am Start. Über die Distanz von 750 m Schwimmen, 21 km Radfahren und 5 km Laufen konnte sich Linea den Titel holen. Insgesamt benötigte sie 1:14 h. Hervorzuheben ist, dass sie auf der Radstrecke wie auch auf der Laufstrecke die Bestzeiten erzielte.
Beim schnellsten Triathlon in der Schweiz in Nottwil am Sempachersee waren Simon Sepan und Rene Quendt vom Tristar am Start. Der Start erfolgte als Einzelstart, alle 15 sek. ein Sportler. Simon konnte die 750 m lange Schwimmstrecke und die 250 m Laufstrecke in die Wechselzone nach weniger als 13 min beenden. Rene benötigte knapp unter 17 min. Die 20 km lange Radstrecke mit 250 hm wurde auf einer abgesperrten Straße durchgeführt. Simon benötigte 33 min und Rene 40 min. Die abschließenden 5 km wurden auf einer dreimal zu durchlaufenden 1,6 km Runde am Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) durchgeführt. Simon war mit 18 min rasend schnell unterwegs. Er konnte so nach 1:06 h das Rennen auf Platz 11 in der Gesamtwertung und Platz vier in seiner Altersklasse beenden. Rene benötigte 28:30 min für die Laufstrecke. Nach 1:30h hatte er es auch geschafft und glücklich, nach zwei Jahren wieder einen Triathlon beendet zu haben.

