What a beautyfull day 🫶👌💪.  Ich durfte eine weitere Langdistanz mit allen Höhen und Tiefen erleben und und glücklich finishen.  Ein riesiges herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle am meine Tochter Marina, die mich tatkräftig als Supporterin unterstützte❤️🙏❤️. Supporter sein an einem solchen Anlass verlangt alles ab und ist sehr stressig 

Das Schwimmen: um 4 Uhr morgens mussten sich alle Athleten auf dem Schiff einfinden, das uns auf die Insel Brisago im Lago Maggiore fuhr. 

Es war sehr still auf dem Schiff.  Jeder mit sich selbst beschäftigt.  Um 4.45 stiegen wir aus dem Boot und gingen direkt ins Wasser, wo wir ca. 10 Minuten warten mussten, bis das Schiff wieder zurückfuhr. Das war bei dieser angenehmen Wassertemperatur jedoch kein Problem.  Um 5 Uhr erfolgte der Startschuss durch Kuhglocken-Geläut. Ich bekam Gänsehaut. Dann sind wir die 3,8 km direkt nach Ascona geschwommen. Die Wechselzone T1 war im öffentlichen Strandbad.  Die Wechselzone musste von den Athleten und Supporter um 3 Uhr eingerichtet werden.  Erst ging das Schwimmen sehr gut, doch schon bald machten sich Krämpfe in den Beinen bemerkbar.  Ich entschloss mich beinahe keinen Beinschlag zu machen, was sich natürlich auf die Schwimmzeit auswirkte. Ich war daher nicht sehr enttäuscht. 

Dann ging es auf die 180 km lange Radstrecke.  Ich freute mich sehr. Jedoch war ich etwas beunruhigt, wegen den Krämpfen im Wasser.  Die Leventina hoch durch die malerischen Dörfer bis Airolo war herrlich 👌😃. Es ging mir gut und auch der erste Pass   der Gotthard Pass ging richtig gut.  Durch meine tolle Supporterin wurde ich stets unten und oben auf dem Pass mit Wasser und Verpflegung versorgt.  Dann kam der Furkapass.  Plötzlich machten sich wieder Krämpfe bemerkbar und zwar richtig heftig. Ich nahm von den Salztabletten und weitere Gels.    Dann wurde mir übel.  3x musste ich mich übergeben.  Dann war einfach no Tiger in the Tank.  Ich rief traurig meiner Tochter an, die bereits oben auf mich wartete und sagte, dass ich oben aufhören werde 😔.  Oben angekommen gab sie mir dann Salzstengeli und Bananen.  Siehe da…ich fühlte mich besser.  So entschied ich mich doch noch die Abfahrt, auf die ich mich freute, zu machen.  Unten in Susch angekommen, am Fusse vom Grimselpass, dachte ich also da fahre ich hoch und es ging erstaunlich gut.  Einfach ein bisschen weniger Druck in den Pedalen.  Mein Magen fühlte sich immer noch flau an aber meine Supporterin machte einen tollen Job und somit bin ich die Radstrecke bis an den Brienzersee fertig gefahren.  Es war trotz Eskapaden einfach herrlich.  Dort in der Wechselzone T2 hatte meine Supporterin bereits alles für den Wechsel aufs Laufen vorbereitet.  Ich rannte locker los.  Kurz nach dem Start kam dann die erste heftige Steigerung zu den Gießbachfällen. Herrlich wars und dann bis Bönigen viel im Wald und zeitweise auch Trailrunning. Das hat mir Spaß gemacht.  Die Anstiege bin ich marschiert und runter und flach locker gelaufen.  Mehr lag nicht drin da ich sehr leer war und es mir ständig übel war. Meine Supporterin war ja mit dem Auto unterwegs.  Sie parkierte immer irgendwo und rannte mir entgegen, was für mich sehr gut war.  Sie hat wirklich totalen Einsatz geleistet 🙏🙏🙏❤️.  In Wilderswil stand zu meiner großen Überraschung meine langjährige Freundin Heidi mit dem Bike. Die mich spontan und ohne mein Wissen bis nach Grindelwald begleitete. Das freute mich sehr. Auch dieser Streckenabschnitt war sehr anspruchsvoll. Mit knackigen Steigungen und entsprechendem Gefälle.  Aber auch das schafften wir glücklich mit genügend Zeit vor der Deadline.  Ab Grindelwald Grund ging es dann mit meiner Supporterin Marina direkt und sehr steil   die letzten 9 km hoch ins Ziel auf der kleine Scheidegg.  Das war sehr hart, aber grandios.  Und es lief mir sehr gut und wir haben immer wieder andere Teams überholt. Dann waren wir plötzlich sehr sehr glücklich ❤️❤️gemeinsam ins Ziel gerannt. Es war ein unbeschreiblich schöner Tag mit allen Höhen und Tiefen den wir gemeinsam erleben durften.  Ich freue mich riesig und weiss,  dass  das in meinem Alter nicht selbstverständlich ist.  ❤️❤️❤️❤️ 

Brigitte Muhl 

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