Am letzten Sonntag stand für Tobias Banka vom Tristar Schaffhausen in Nizza, bei der IRONMAN Weltmeisterschaft, der wichtigste Tag als Sportler an. Nach erfolgreicher Qualifikation startete er früh um kurz nach 8 Uhr am Strand des Mittelmeers. Am Anfang gings zu Fuß über Kieselsteine ins Wasser, um die 3,8 km lange Schwimmstrecke zu bewältigen. Nach genau 1:15 h hatte er bei sonnigem Wetter das Schwimmen beendet. Nun ging es auf die 180 km lange Radstrecke. Sie zählt von ihrer Topographie und  Streckenführung zu einer der schönsten bei den Triathleten. Zunächst geht es 10 km flach,bis der erste Anstieg kam. Nach 40 km folgt der zweite und schwerste Anstieg über 17 km. Danach war der Weg weiter wellig bis km 90, wo die Hälfte der Radstrecke geschafft war und man fast die gesamten 2400 hm bewältigt hatte. Die zweite Hälfte führte zurück nach Nizza ans Meer, aber die Abfahrten waren eng und schmal. Erschwerend kommt hinzu, dass die Radstrecke nicht für den Verkehr gesperrt ist. So hieß es hier, viel Bremsen und Konzentration aufrechtzuerhalten. Nach weniger als 6:30 h hatte er die Radstrecke schneller als gedacht geschafft und wechselte an der Promenade von Nizza in die Laufschuhe für den abschließenden Marathon. Dieser führte über 4 Runden à 10 km vom Schwimmstart zum Flughafen. Die Laufstrecke ist entgegen der Radstrecke komplett flach. Aufgrund der zuvor bewältigten Radstrecke, der nunmehr warmen Temperaturen und des starken Windes sicherlich nicht leicht. So konnte Tobias gleichmäßig den Marathon bewältigen und nach 11:38 h als 77. in seiner Altersklasse die Weltmeisterschaft beenden. Glücklich, zufrieden und kaputt konnte er sich die verdiente Finisher Medaille um den Hals hängen lassen.